Donnerstag, 2. Februar 2017

Jahreshauptversammlung am 25.01.17

21 Mitglieder der insgesamt 29 waren zu unserer Jahreshauptversammlung am 25. Januar 2017 anwesend. Die Vorsitzende informierte in ihrem Rechenschaftsbericht über die im Jahr 2016 stattgefundenen Aktivitäten der Ortsgruppe und im Anschluss die Hauptkassiererin über die Finanzen. Dem Vorstand der Ortsgruppe wurde einstimmig Entlastung für das Jahr 2016 erteilt.




Im Jahr 2016 haben wir, wie auch in den vergangenen Jahren, eine Vielzahl interessanter Veranstaltungen gemeinsam erleben können. Die Helfer der Ortsgruppe waren in Frankenau und Thalheim unterwegs, um zu unseren Veranstaltungen einzuladen. Sie waren an der Vorbereitung der Veranstaltungen beteiligt und sorgten für eine reibungslose Durchführung. Für die dafür geleisteten ehrenamtlichen Stunden wurde ihnen gedankt
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Der Vorstand führte im Jahr 2016 insgesamt 7 Sitzungen, davon 5 gemeinsam mit den Helfern der Ortsgruppe, durch. Wir organisierten 9 Veranstaltungen mit insgesamt 180 Teilnehmern sowie 1 Halbtagesfahrt mit 9 und 1 Mehrtagesreise mit 10 Teilnehmern. Für die Statistik des Regionalverbandes meldeten wir 1.776 ehrenamtlich durchgeführte Stunden, wobei die Stunden der 8 ehrenamtlich im Vorstand und als Helfer Tätigen als genaue Stundenanzahl nur geschätzt werden kann.

Es gab einen kurzen Rückblick auf die einzelnen Veranstaltungen im vergangenen Jahr geben.

Im Januar 2016 führten wir die Jahreshauptversammlung durch und besuchten das Neujahrskonzert in der Staatsoperette Dresden, das uns diesmal nach New York führte. Wir konnten ein abwechslungsreiches, be-swingtes Neujahrskonzert erleben und wurden mitgenommen auf eine musikalische Reise an den New Yorker Broadway um Musik, Tanz und Gesang aus den Werken von George Gershwin und Leonard Bernstein, darunter auch Klassiker wie das Filmmusical "Ein Amerikaner in Paris" oder den Welthit "West Side Story", zu erleben.
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„Gesundes Gemüse – was muss ich wissen und beachten“ – unter diesem Motto stand der Vortrag von Martin Starke im Februar. Es war wieder ein sehr interessanter Vortrag, der uns mit einigen interessanten Aspekten vertraut machte. So erfuhren wir unter anderem auch einiges zu den Herkunftsländern von Gemüse, die verschiedenen Transportwege, Verpackung und Weichmachern sowie Pflanzenschutz.

Unsere Frauentagsfeier am 8. März gestaltete der Livemusiker Stefan Thiel aus Flöha und verführte die anwesenden Frauen zum Mitsingen und Mittanzen bei Unterhaltung, Spaß und schöner Musik.

Einen Workshop zur Herstellung von Körpercreme und Körperpeeling fand im April gemeinsam mit Frau Oehme von der Sonnenapotheke Mittweida statt. Der Workshop hat allen wieder sehr viel Spaß gemacht. Es wurde abgemessen, gewogen, geschmolzen, gerührt und entsetzt geschaut, wenn das Ergebnis nicht den Vorgaben entsprach. Aber irgendwie hat es dann doch bei allen gepasst, auch mit Hilfe von Frau Oehme, die letztlich noch die Kohlen aus dem Feuer holte, wenn es nicht erwartungsgemäß verlief.

Im Mai fand dann unser alljährlicher Projekttag mit den Kinder der Kindervilla „Krokuswiese“ statt. Diesmal hatten wir uns etwas ganz besonderes ausgedacht. Wir waren unterwegs mit einem echten Jäger.  Die Kinder konnten Felle und Geweihe unterschiedlicher Tiere anfassen, in kleinen Beuteln ertasten, was in den Wald und was nicht in den Wald gehört, bekamen erklärt, wie die Tiere im Wald leben und worauf man achten muss, wenn man sich im Wald bewegt, um die Tiere nicht zu stören. Auch die ausgestopften Tiere fanden große Bewunderung.

Die Dankeschönveranstaltung für unsere Helfer führten wir im Garten der Vorsitzenden durch – wir grillten gemeinsam. Diese Veranstaltung diente dazu, uns bei den Helfern für ihre Arbeit zu bedanken und hat allen viel Spaß bereitet.

Im August trafen wir uns aufgrund der großen Hitze im Freien auf der Terasse einer Helferin zu unserem jährlichen Zockernachmittag.

Im September reisten dann wieder 10 Teilnehmer gemeinsam mit der Ortsgruppe Erlau nach Kottenheide. Nun schon zum wiederholten Mal und beide Ortsgruppenvorsitzende guckten ganz bedröppelt, als die Teilnehmer meinten, das müsse im kommenden Jahr wiederholt werden. Tja, was soll ich sagen – wir organisierten es für dieses Jahr wieder. Der Bus ist schon wieder ausgebucht. Wir haben schöne Ausflüge erleben dürfen und hatten gemeinsam viel Spaß.

Im Oktober fand ein sehr interessanter Vortrag über ambulante Palliativversorgung vom „Brückenteam“ des Schmerz- und Palliativzentrums am DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein statt. Wir konnten erfahren, dass durch den Einsatz des Brückenteams ermöglicht werden kann, dass auch am Lebensende unheilbar kranke Patienten durch optimale Behandlung ihrer Symptome eine bestmögliche Lebensqualität erfahren. Das erfolgt durch schnelle und kompetente Beratung, Koordination verschiedener Hilfsangebote und erforderlichenfalls häuslicher Mitbetreuung. Das Brückenteam arbeitet eng mit allen für die Betreuung dieser Patienten erforderlichen Ärzten, Pflegediensten und anderen Einrichtungen bis hin zu Seelsorgern zusammen. 

Im November fuhren wir dann zum Martinsgansessen und Konzert von Linda Feller nach Clausnitz. Der Saal war ausverkauft, das Essen war sehr gut und Linda Feller nicht zu übertreffen. Wir sind am Überlegen, solche Angebote künftig mehr zu beachten, war doch das Interesse an der Veranstaltung sehr groß.

Unsere Weihnachtsveranstaltung führten wir im Dezember im Gasthof Topfseifersdorf durch. Die Kinder der Kindervilla „Krokuswiese“ hatten ein sehr schönes Programm für uns vorbereitet und ich denke, alle hatten ihren Spaß und einen schönen Abschluss unseres Veranstaltungsjahres.

Zu unserer Ortsgruppe gehört aber auch die Interessensgruppe „Kreativ“, die sich im vergangenen Jahr 14 mal traf. Es ist eine kleine Gruppe mit insgesamt 5 Teilnehmern. Da die Treffen in den Wohnungen der Teilnehmer stattfinden, sind der Größe der Gruppe Grenzen gesetzt. Es werden die verschiedensten Dinge hergestellt, gehäkelt, gestrickt, gestickt, gebastelt. Es wurde im vergangenen Jahr auch ein Kontakt zu den Landfrauen hergestellt, der in 2017 wieder aufgenommen wird, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam schöne Dinge zu gestalten.

Gegründet im Januar 2010 mit 9 Mitgliedern hatten wir per 31.12.16 insgesamt 21 Mitgliedern. Leider ist im vergangenen Jahr ein Mitglied verstorben, ein Mitglied ist ausgeschieden. Ab Januar 2017 konnten wir 8 neue Mitglieder begrüßen. Damit haben wir jetzt insgesamt 29 Mitglieder in unserer Ortsgruppe. Vielleicht schaffen wir es ja dieses Jahr gemeinsam auf 30 Mitglieder.

Ehrenamtliche Arbeit in unserer Ortsgruppe leisten einschließlich Vorstand 8 Mitglieder. Sie verteilen Aushänge, Handzettel, betreuen im jeweiligen Bereich wohnende Mitglieder der Ortsgruppe und helfen bei Veranstaltungen mit. Zum Jahresende schied ein Mitglied als Helfer unserer Ortsgruppe aus. Die Helferbereiche wurden deshalb neu aufgeteilt.

Alle Mitglieder unserer Ortsgruppe zahlen bargeldlos 3,00 Euro pro Monat. Jeweils 1 Euro des Mitgliedsbeitrages wird lt. Satzung des Regionalverbandes an diesen abgeführt. Davon werden Ausgaben im Zusammenhang mit der Mitgliederarbeit, z. B. die Vereinsversicherung, Werbung, Mitgliederbetreuung usw., finanziert.

Wichtig für die Bekanntheit unserer Arbeit als Ortsgruppe der Volkssolidarität ist nach wie vor Öffentlichkeitsarbeit. Wir haben mehrere Artikel in den Mitgliederinformationsblättern des Regionalverbandes veröffentlicht. Weitergeführt wurde auch dieser Blog hier. Zusätzlich wird nach Möglichkeit auch wieder über die Sozialen Netzwerke auf Artikel in unserem Blog hingewiesen.

Durch den Vorstand wurden die quartalsweisen Anleitungen des Regionalverbandes als Informationsquelle für unsere Verbandsarbeit genutzt. Zusätzlich finden monatliche Sprechstunden – für den Bereich Mittweida im Betreuten Wohnen der Volkssolidarität in Mittweida – statt, die wir nach Bedarf ebenfalls zur Klärung vereinsinterner Angelegenheiten mit dem Regionalverband nutzen.

Für 2017 haben wir unsere Veranstaltungen für das gesamte Jahr bereits geplant und teilweise auch schon mit den Referenten bzw. Veranstaltern abgesprochen. Durch den Wegfall unseres Gasthofes im Ort ist die Planung und Durchführung von Veranstaltungen für unseren Ort sehr kompliziert geworden. Wir versuchen trotzdem interessante Veranstaltungen, teilweise auch jetzt im Speisehof Nowak, zu organisieren und hoffen, dass uns das gelingen wird. 

Der Jahresarbeitsplan für 2017 wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig bestätigt.

Dienstag, 3. Januar 2017

Vorschau 1. Halbjahr 2017

Für das erste Halbjahr haben wir folgende Veranstaltungen vorgesehen:

25. Januar - Jahreshauptversammlung unserer Mitglieder
22. Februar - ein Vortrag von Martin Starke, Gartenbau Starke Frankenau
15. März - Frauentagsfahrt gemeinsam mit der Volkssolidarität Ortsgruppe Erlau
08. April - Besuch der Senfmanufaktur Schubertmühle mit Kaffeetrinken
03. Mai - Sportfest mit Kindern der Kindervilla "Krokuswiese" Frankenau
Juni - Termin noch offen - Besuch des Museums "Alte Pfarrhäuser" Mittweida - Museumsführung durch stadtgeschichtliche Dauerausstellungen mit Pfarrgarten und Scheune

Vorstand und Helfer treffen sich auch im 1. Halbjahr in regelmäßigen Abständen zur Vorbereitung unserer Veranstaltungen.

Ab 2017 werden die meisten Veranstaltungen unseren Mitgliedern vorbehalten sein. Der Vortrag vom Gartenbau Starke wird eine offene Veranstaltung, an der auch Nichtmitglieder gegen einen Unkostenbeitrag teilnehmen können.

Ab 1. Januar 2017 haben sich 6 neue Mitglieder unserer Ortsgruppe angeschlossen.

Samstag, 31. Dezember 2016

Alles Gute für 2017



Ein neues Jahr 2017 bedeutet Hoffnung, neues Licht, neue Begegnungen und neue Wege zum Glück. 
Wir wünschen den Mitgliedern und Freunden unserer Volkssolidarität Ortsgruppe Frankenau sowie unseren Lesern alles Gute fürs neue Jahr.


Sonntag, 4. Dezember 2016

Weihnachtsveranstaltung 2016

Unsere Weihnachtsveranstaltung für 2016 hatten wir gemeinsam mit der Kindertageseinrichtung "Kindervilla Krokuswiese" Frankenau gestaltet. 32 Teilnehmer waren unserer Einladung in den Gasthof Topfseifersdorf gefolgt und wurden nicht enttäuscht.


Die Erzieher und Kinder hatten ein schönes, abwechslungsreiches Programm für unsere Weihnachtsfeier organisiert, was mit viel Beifall gewürdigt wurde.






Die Vorsitzende der Ortsgruppe dankte zu Beginn der Veranstaltung den Spendern zur diesjährigen Listensammlung, die es mit ihren Spenden ermöglichten, für die Senioren des Ortes diese Veranstaltung zu organisieren. Die Spendenmittel wurden für die Weihnachtsveranstaltung und für den Kindergarten Frankenau eingesetzt.




In einer Zusammenfassung der Veranstaltungen des Jahres 2016 wurde nochmals kurz Rückschau auf das vergangene Jahr gehalten und auf die Veranstaltungen im Jahr 2017 hingewiesen.







Ab 2017 wird die Ortsgruppe die Mehrzahl der Veranstaltungen nur noch für die Mitglieder der Ortsgruppe durchführen. Trotz intensiver Bewerbung hatten wir im Ort nicht die Resonanz erreicht, die wir uns erhofft hatten. Insbesondere hatten wir Mitgliederzuwachs erwartet, der so nicht eingetreten ist. Um so mehr freute es uns, dass einige Teilnehmer an der Veranstaltung sich spontan bereit erklärten, ab 2017 Mitglied in der Ortsgruppe zu werden und mit ihrer Mitgliedschaft die Durchführung von interessanten Veranstaltungen für unseren Ort zu unterstützen.


Ein besonderes Dankeschön ging an die Helfer der Ortsgruppe, die mit ihrem Einsatz in unserem Ort eine wertvolle Hilfe für die Durchführung unserer Arbeit leisteten.







Wir möchten uns auf diesem Weg auch nochmals bei den Erziehern und Kindern unserer Kindertageseinrichtung "Kindervilla Krokuswiese" Frankenau für die Programmgestaltung und beim Team des Gasthof Topfseifersdorf für die Gestaltung und Bewirtung recht herzlich danken. Allen Teilnehmern hat es sehr gut gefallen.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Sterben - ein Tabuthema?

Eingeladen hatten wir für die Veranstaltung "Hier habe ich gelebt - hier möchte ich sterben" für den 13. Oktober 2016 in den Speisehof Nowak in Frankenau. Pfleger Thomas Mark vom "Brückenteam" des Schmerz- und Palliativzentrum am DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein hatte sich bereit erklärt, einen Vortrag über die Arbeit des Brückenteams zu halten.

Eigentlich hatten wir gehofft, dass aus unserer Ortsgruppe mehr Mitglieder teilnehmen. Was hat unsere Mitglieder davon abgehalten, diesen sehr interessanten Vortrag nicht anzuhören? Ist Sterben ein Tabuthema? Wir werden es zur nächsten Veranstaltung sicher erfahren.

Nichtsdestotrotz war die Veranstaltung gut besucht und uns wurde ein äußerst interessanter Vortrag geboten. Wir erfuhren

  • Was bedeutet "Palliativmedizin"?
  • Was bedeutet "Brückenbetreuung"?
  • Was ist das Ziel der Brückenbetreuung und wer hat Anspruch darauf?
  • Worin besteht das Angebot der Brückenbetreuung?
  • Wie erfolgt die Anmeldung zur Brückenbetreuung?
  • Wie werden die Angebote der Brückenbetreuung koordiniert?
  • "Wer ist für die Brückenbetreuung verantwortlich?
Brückenbetreuung ist ein Angebot für unheilbar kranke Patienten in einem fortgeschrittenen Stadium ihrer Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung und deren Angehörige. Wie oft haben wir von Großeltern oder Eltern gehört "Hier habe ich gelebt - hier möchte ich sterben!". Und oft genug haben wir miterlebt, wie Menschen, die unter schweren Krankheiten leiden, die ihnen verbliebene Lebenszeit gern im Kreis ihrer Familie und Freunde verbringen möchten. Doch da ist auch die Unsicherheit und Angst bei Patienten und pflegenden Angehörigen, ihre Lieben in dieser Phase, wo Angst vor Schmerzen, Luftnot oder andere schwere Symptome vorherrschen, richtig zu versorgen. 

Wir konnten erfahren, dass durch den Einsatz des Brückenteams ermöglicht werden kann, dass auch am Lebensende diese Patienten durch optimale Behandlung ihrer Symptome eine bestmögliche Lebensqualität erfahren. Das erfolgt durch schnelle und kompetente Beratung, Koordination verschiedener Hilfsangebote und erforderlichenfalls häuslicher Mitbetreuung. Das Brückenteam arbeitet eng mit allen für die Betreuung dieser Patienten erforderlichen Ärzten, Pflegediensten und anderen Einrichtungen bis hin zu Seelsorgern zusammen. 

Die Anmeldung zur Brückenbetreuung muss über eine Verordnung das Hausarztes oder anderer zuständiger Ärzte erfolgen. Das Brückenteam koordiniert die Zusammenarbeit der verschiedenen an der Versorgung des Patienten beteiligten Stellen, führt kurzfristig den Hausbesuch zur Beratung und Abklärung der häuslichen Situation durch, beurteilt den notwendigen Betreuungsumfang und die Therapie. 

Alle an der Brückenbetreuung beteiligten Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger sind für die spezialisierte palliative Versorgung Schwerstkranker ausgebildet und verfügen über mehrjährige Berufserfahrung in diesem Bereich. Auch für die psychologische Betreuung stehen Fachkräfte sowie ein Seelsorger zur Verfügung. 

Am Ende der Veranstaltung konnte man nur noch Hochachtung vor diesem Team und dessen Leistungen aussprechen. Wir möchten von dieser Stelle aus nochmals ganz herzlich für diesen interessanten, informativen Vortrag danken.