Mittwoch, 26. Juli 2017

Buchlesung mit Astrid Lose

13 Teilnehmer verfolgten am 26.07.17 die Ausführungen der Autorin Astrid Lose zu ihrem Roman "Mein Lebenskampf".

Der Roman erscheint erstmals 2017 und wurde von Astrid und Wolfgang Lose herausgegeben. Das Taschenbuch umfasst 220 Seiten und ist unter ISBN 978-3-00-056356-0 gelistet.

Astrid Lose wurde 1939 im damaligen Karl-Marx-Stadt geboren und lebte später unter anderem in Döbeln und Marbach, lernte in Burgstädt und studierte in Karl-Marx-Stadt. Sie lebte viele Jahre mit ihrem Mann Wolfgang in Sörnzig, beide verbringen jetzt ihren Lebensabend in Rochlitz.

Die Autorin schrieb lange Zeit für die örtliche Presse und veröffentlichte weitere Bücher: das Kinderbuch "Kleiner Teddy sucht eine Mama", "Geheimnisse aus dem Land des roten Porphyr" mit Sagen aus der Region. Demnächst erscheint ein weiteres Kinderbuch mit dem Titel "Der purpurrote Kongo" in dem die Abenteuerreise eines Papagei beschrieben wird.

Aber nun zum Buch selbst.

Astrid Lose, im Buch Asta, beschreibt anschaulich ihre schweren Kindertage. Ihre leibliche Mutter gab sie einfach in eine, allerdings schlechte, Pflegestelle. Durch glückliche Umstände kommt das kleine Kind dann doch noch in eine neue Familie, zu einer neuen Mutter, die sie auch als solche bezeichnet. Zitat aus dem Vorwort: "Eine Mutter ist nicht immer diejenige, die einem Kind das Leben schenkt. Nein, es ist sie, die Einzige, die Entbehrungen auf sich nimmt und aufopferungsvoll einem kleinen Menschenkind hilft, ein nützliches Mitglied der Gesellschaft zu werden."

Immer in der Hoffnung auf eine glückliche Wende ihres Lebens und auf liebe Menschen muss sie viel Leid erfahren. Anschaulich beschreibt die Autorin ihr Leben von H wie Hitler über H wie Honecker zum H wie Heute.

Es ist ein sehr berührendes Buch, manchmal macht es beim lesen traurig und manchmal regt es zum schmunzeln an. Einmal mit lesen begonnen, kann man es nicht zur Seite legen. Sicherlich ist es nicht jedermanns Geschmack, derartige Geschichten zu lesen. Ich persönlich fand es interessant, waren mir doch selbst viele Ereignisse noch recht bekannt.

Samstag, 10. Juni 2017

Ein kurzer Streifzug durch die Geschichte Mittweidas

14 Teilnehmer waren unserer Einladung zum Besuch des Museums "Alte Pfarrhäuser" in Mittweida gefolgt. Und sie wurden nicht enttäuscht. Es war ein sehr interessanter Vortrag, den Herr Michael Kreskowsky uns da bot. Wir kannten ihn ja schon von der historischen Schulstunde - und auch diesmal war seine Führung durch die Museumsräume lebendig, lustig - aber auch sehr informativ.









Die meisten Teilnehmer waren noch nie im Museum "Alte Pfarrhäuser" gewesen. "Museum - neee, da hab ich keine Lust drauf, wer geht schon ins Museum." hörte ich bei meiner Abfrage zu dieser Veranstaltung. Tja, was soll ich sagen - da hat sich so manch einer wohl geirrt. 















Die Gestaltung der Museumsräume war sehr interessant. Unsere älteren Teilnehmer erinnerten sich an ihre Jugend und vieles war ihnen noch bekannt. Und unsere jüngeren Teilnehmer staunten nicht schlecht, wie früher im Pfarrhaus und in Mittweida gelebt wurde. 











Von großem Interesse war der hauseigene eingebaute Kühlschrank - das Kellergewölbe. Die Ausführungen von Herrn Kreskowsky dazu ließen manchen Teilnehmer staunen. 

Aber die absolute Überraschung hatten die Museumsmitarbeiterinnen vorbereitet. Eine liebevoll gedeckte Kaffeetafel für die Teilnehmer mit selbstgebackenem Erdbeerkuchen. Das hat uns dann doch sehr überrascht und gefreut. Dafür haben sie ein riesengroßes Lob verdient.




Abschließend waren alle Teilnehmer ausnahmslos der Auffassung, dass sich ein Besuch des Museums "Alte Pfarrhäuser" auf jeden Fall lohnt. 


Wir möchten uns an dieser Stelle auch nochmals bei Herrn Kreskowsky und dem Team des Museums "Alte Pfarrhäuser" herzlich für diesen schönen Nachmittag bedanken.
 




 
 
 

 
 


 



Mittwoch, 7. Juni 2017

Sport frei




Mit einem kräftigen "Sport frei" läuteten wir in diesem Jahr den Kindertag in der Kindervilla "Krokuswiese" in Frankenau ein. Es war ein Sportfest für die Ortsgruppe mit den Kindern der Kindereinrichtung geplant.




Gut, wenn man einen ehemaligen Sportlehrer in der Ortsgruppe hat. Den Kindern wurde jede Station ordentlich erklärt.















 Es gab Sackhüpfen ....










..... Eierlauf .....











 .... Staffellauf .....









....... Ballweitwurf .....









.... Hinternislauf, bei dem die Erwachsenen deutlich hinterher liefen  .....














 .... viel Spaß ....












.... eine kleine Pause mit Eis zur Stärkung .....










 ... und eine Siegerehrung, wo alle Teilnehmer Sieger waren.




Samstag, 6. Mai 2017

So ein Senf aber auch

Das war mal wieder ein lustiger und interessanter Ausflug, den wir da am 08. April 2017 geplant hatten. Unser Ziel war die Schubert Mühle in Pappendorf. Es handelt sich dabei um eine Senf-und Ölmühle im Striegistal, die auf eine langjährige Tradition zurückblicken kann.





Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken in dem kleinen mit viel Liebe eingerichteten Mühlenladen führte  uns Herr Dietrich durch die Mühle. Er erzählte uns die Geschichte der 1889 erstmals erwähnten Mühle und führte geschichtlich über die Jahre bis zur derzeitigen Nutzung.





Interessant war für die Beteiligten dann auch, wie die verschiedenen Senfsorten im Kaltmahlverfahren hergestellt wurden. Wir konnten auch verschiedene Senfkörner geschmacklich untersuchen und waren erstaunt, was alles so mit und um diese Senfkörner herum passiert bis sie gut abgefüllt in Steinguttöpfchen im Hofladen landen.




Neben der Senfherstellung vertreibt Herr Dietrich auch selbst gerösteten Kaffee, der sich geschmacklich mit Abstand von dem aus den Supermärkten unterscheidet.





Es war sehr interessant und es wird sicher nicht der letzte Besuch der Teilnehmer dort gewesen sein.


Mir wurde bestätigt, dass der dort gekaufte Senf schon alle ist und vorzüglich schmeckte - was eigentlich nach mehr verlangt.